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Lauter Frauen – Das FEmpowerment 2009

Dezember 16th, 2009 · Allgemein

Das Jahresende kommt und – schon direkt “traditionell” – fand Mitte Dezember das Fempowerment, das Frauenseminar des VSStÖ statt. Zwei Tage wurde am vergangenen Wochenende gelernt, gelacht, diskutiert und getanzt.

Nach dem Motto “Grafik und Layout – Keine Mämnerdomäne!” war einer der Workshops zu diesem Thema: Die Frauen haben geübt, gelernt und über Möglichkeiten feministischen Layouts gesprochen.

Die (angehenden) Journalistinnen hatten auch rauchende Köpfe  – beim Schreiben, Diskutieren und Lesen. Der Output konnte sich sehen lassen – fast perfekte Artikel zu feministischen Themen sind sicher bald in der einen oder anderen VSStÖ-Zeitung zu lesen :) .

Mehr Fotos gibts hier.

Der Layoutworkshop - schwer beschäftgt

Der Layoutworkshop - schwer beschäftgt

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Der aktuelle Tomatenwurf gilt…

Dezember 16th, 2009 · Der aktuelle Tomatenwurf gilt....

Der aktuelle Tomatenwurf geht an..

Bauern, die Frauen suchen – oder: Menschen, die aus Liebe ein Geschäft machen

Wir kennen es doch alle: Eine nette Moderatorin präsentiert uns die neuesten Jung- bis Altbauern, denen das ledige Leben langweilig geworden ist und die eine Partnerin suchen. Nette Kerle, manchmal. Doch großteils der Zeit haben wir den schönen Eindruck, dass dies nichts anderes als eine Plattform für Männer ist, die eine günstige oder gar Gratis-Arbeitskraft suchen, die nebenbei noch nicht mal schlecht aussieht. Aussagen wie „So Regina, und jetza schaust, dasst amoi in da Küch mithilfst, ga!“ und „Betti, du mochst den Stoll und de Sandra wird dawal des Essen vorbereiten,gell!“ sind Norm. Meine lieben Männer, nichts gegen faire Arbeitsteilung – so lang sie auch fair ist!  Besonders auffallend sind vor allem junge Männer, die Aussagen wie „Guat ausschauen tuat sie schon amal, jetzt miass ma noch schauen ob se kochn kennat, i hab ane Freind einglodn, dass sie amal zagt was se kann!“ für die Logik des Verliebens und „Frauenfindens“ halten. Von Gefühlen können wir hier wirklich nicht sprechen. Es ist ein veraltetes Bewusstsein über Arbeitsteilung, Beziehungen und Fairness zwischen Männern und Frauen, das einfach nicht stimmt. Und das hat es auch vor hundert Jahren nicht.

Ein gleichzeitiger Tomatenwurf geht somit automatisch an TV-Sender, die sich solchen Konzepten wie jenem annehmen und daraus Geld schlagen. Sie (re)produzieren jenes („Traditions“-)Bewusstsein, und wir ZuschauerInnen nehmen es auf.

Jenem Denken hat sich zum Beispiel ein Discobesitzer angenommen und daraus weiter Geld geschlagen: Bauer sucht Sau. Finde deine TraumSau!

Frauen als billige Arbeitskraft – bei unserer derzeitigen Gehaltsschere keine unbekannte Tatsache. Frauen, die offiziell als Säue bezeichnet werden, die man finden kann – und die am besten noch im „schweinischen“ Outfit herumlaufen: etwas Neues, gut fürs Geschäft. WHAT THE FUCK?!

Wehret euch!

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Die Hälfte der Welt – die Hälfte der Sprache?

Dezember 14th, 2009 · Allgemein

Nachdem Frauen einen nicht unbeträchtlichen Teil unserer Gesellschaft und der Welt ausmachen, wollen wir auch nicht mehr in der Sprache, dem Mittel unserer Kommunikation, ignoriert und vor allem vaporisiert werden.

Dies ist eine Artikel-Vorschau – ausführlicher findest du ihn hier.

Während mittlerweile über 50 % Frauen an der Universität lernen, heißt es trotzdem noch immer in fast jedem Vortrag, jeder Zeitung und überall „die Studenten“, so als ob es uns gar nicht geben würde. Wir wollen Frauen sichtbar machen, der Gesellschaft zeigen, dass es durchaus auch ProfessorINNEN, ChefINNEN und ArbeiterINNEN gibt, und in einer langen feministischen Tradition die deutsche Sprache analysieren, Gründe für die Maskulinität der deutschen Sprache finden und Gegenmittel aufzeigen.

Sprache schafft Bewusstsein

Kulturen und Gesellschaften haben verschiedene Möglichkeiten, sich auszudrücken. In künstlerischen Bereichen, im Alltag, in Arbeitsweisen oder in verschiedenen Lebensformen. Die wichtigste Ausdrucksform ist allerdings die Sprache. Nicht nur als Kommunikationsmittel zwischen Menschen einer Sprachgemeinschaft, sondern auch als deskriptives Mittel von Lebensrealitäten. Eine wichtige Erkenntnis ist, dass kein unveränderbares, in den Genen der Menschen vorprogrammiertes System hinter jeder Sprache steckt, sondern dass SprecherInnen sie durch Benutzung überhaupt erst erschaffen. Was aber auch beinhaltet, dass Sprache von Menschen jederzeit verändert werden kann und auch wird. Es gibt verschiedene Gründe für diese Veränderungen. Sie können der Vereinfachung, der besseren Sprechbarkeit dienen, oder durch politische und historische Gegebenheiten verändert werden.

Peter Ernst merkt beispielsweise an: „So hat der Einfluss des Anglo-Amerikanischen auf das heutige Deutsche mit dem Ausgang des Zweiten Weltkrieges und dem folgenden wirtschaftlichen Aufschwung zu tun“.

Auf der anderen Seite kann Sprache auch von Einzelpersonen oder Gruppen bewusst verändert werden. So hat zum Beispiel Martin Luther mit seiner Bibelübersetzung das Deutsche reguliert und beeinflusst. Oder Karl Marx mit seinen Werken Wörtern völlig neue Bedeutungen und Verwendungsbereiche zugeschrieben, wie zum Beispiel dem Begriff „Kapital“. Es ist wichtig zu verstehen, dass Sprache nicht nur die Funktion hat, Realität und Wirklichkeit abzubilden, sondern sie auch beeinflussen kann. Sprache hat die Fähigkeit, Blickwinkel zu verändern, Menschen auf Gegebenheiten aufmerksam zu machen und zu prägen.

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Der aktuelle Tomatenwurf gilt…

Dezember 7th, 2009 · Der aktuelle Tomatenwurf gilt....

der Sendung „Austrias Next Topmodel“ und ihren ProduzentInnen.

Abgesehen davon, dass hier erwachsene Frauen als „Mädchen“ bezeichnet und so als unmündige Gestalten behandelt werden, reduzieren Moderation, ProduzentInnen und ebenso ZuseherInnen die Frauen auf ihre Körperlichkeit und Konsumierbarkeit. Dass Aussehen steht im Vordergrund, schließlich soll man die Frauen ja verkaufen können, damit sie später von Plakatwänden nackt bis spärlich bekleidet für Parfüms, Unterwäsche oder Hautcremes werben. Dass dabei mit dem Maßband gedroht wird, psychischer Druck auf die Frauen ausgeübt wird und Körpernormen gelten, die eigentlich Kopfschütteln hervorrufen müssten, interessiert meist nur wenige.

Vor allem die ständigen Forderungen vor der Kamera á la: „Sei sexy, mach mich an!“ stoßen auf – hier wird mehr als deutlich, wie Frauen zu Objekten, genauer: zu Sexobjekten degradiert werden, die vor allem dem „männlichen Blick“ schmeicheln sollen. Und als sich bei all dem heterosexistischen Mist gar eine Kandidatin als lesbisch outet, ist die Aufregung besonders groß. Kann sie dann überhaupt für Männer, die ja in der Werbeindustrie in erster Linie als Zielgruppe bzw. in der Modeindustrie als wichtigste „Schöpfer“ (sic!) erachtet werden, attraktiv sein?…

Es ist ersichtlich: es bräuchte eigentlich eine ganze Kiste roter Tomaten, um dieser homophoben und sexistischen Sendung gerecht zu werden!

Die Kategorie “Der aktuelle Tomatenwurf gilt…” soll regelmäßig auf alltäglichen Sexismus hinweisen. Wir bewerfen  Unternehmen, Personen, Werbungen und Projekte die sich aktuell durch sexistische Positionierungen auf sich aufmerksam machen virtuell mit einer Tomate. Wir freuen uns auch über Ideen, wem der nächste virtuelle Tomatenwurf gelten könnte.

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Studierendenvertretung für Gleichberechtigung und Frauenförderung

Dezember 6th, 2009 · Allgemein

Am Freitag, 4. Dezember 2009 fand die Sitzung der ÖH Bundesvertretung, dem bundesweiten Studierendenparlament, statt. Der VSStÖ hat die Diskussion rund um Sexismus und Frauenförderung angeregt und einen Antrag eingebracht, der gegen Ende der Sitzung auch eine Mehrheit gefunden hat: Die bundesweite Studierendenvertretung spricht sich für Gleichberechtigung auf der Hochschule, in der Arbeitswelt, in Medien und in der Werbung aus:

Strukturelle Diskriminierung von Frauen begegnet und täglich: egal ob im Job, auf der Straße oder im Bildungsbereich. Es ist wichtig, die gesamtgesellschaftlichen Machtmechanismen aufzuzeigen und klar zu machen, dass durch gesetzliche Maßnahmen die Ungleichbehandlung von Männern und Frauen zumindest rechtlich aufgehoben werden kann.

In der Arbeitswelt klafft die Lohnschere zwischen Männern und Frauen weit auseinander. In Österreich verdienen Frauen um ein Drittel weniger als Männer. Studien belegen, dass selbst wenn Teilzeit, Kinderbetreuung und Bildungsunterschiede aus den Berechnungen gestrichen werden, nur noch das Geschlecht den Unterschied der Bezahlung ausmacht.

Die gläserne Decke an den Hochschulen bewirkt immer noch, dass es Fauen, obwohl es mittlerweile mehr Studentinnen als Studenten in den allermeisten Studienrichtungen gibt, doppelt so schwer haben, Professorinnen zu werden als Männer. Durch Selektionsmechanismen, Männernetzwerke und Diskriminierung auf Grund des Geschlechts sind die obersten Ebenen immer noch Männern vorbehalten, Rektorin gibt es an den Universitäten zun Beispiel immernoch keine einzige.

Im Alltag werden wir täglich auf sexistische Darstellungen von Frauen gestoßen. In der Werbung gilt das Prinzip “sex sells”. Durch das tradierte Schönheitsbild, das uns ständig begegnet, werden Ideale geschaffen, denen immer mehr, vor allem junge, Frauen versuchen nachzueifern. Schlankheitswahn ist nur eine Folge dieser Reduktion auf den weiblichen Körper. Auch in der Medienlandschaft dominieren hinter den Kulissen immer noch Männer, feministische Medien werden hingegen kleingehalten und kaum gefördert.

Wir fordern:

  • Gleichstellungsmaßnahmen von Frauen und Männern in der Arbeitswelt: Die Schließung der Lohnschere mittels innerbetrieblicher Offenlegung der Gehälter und Zuschüssen sowie Sanktionsmaßnahmen bei Nichteinhaltung
  • Mehr Frauen in die Wissenschaft: Wirksame Frauenförderung an den Hochschulen durch Quoten in allen Strukturen, Mentoring von Studentinnen und jungen Wissenschaftlerinnen und verpflichtende Gender-Lehrveranstaltungen in allen Studienrichtungen
  • Ein Ende der sexistischen Werbung und  Medienlandschaft: Bundesgesetzliche und auf lange Sicht europarechtliche Regelungen zum Verbot von sexistischer Werbung, nach Beispielen aus Deutschland und der Schweiz, sowie die Förderung Feministischer Medien.

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Der aktuelle Tomatenwurf gilt…

Dezember 3rd, 2009 · Der aktuelle Tomatenwurf gilt....

häuslicher Gewalt zum Nachspielen

“Du hast nicht darüber zu bestimmen, mit wem ich tanze und mit wem nicht”, sagt die junge hübsche Frau auf dem Bildschirm. Eine Ansage, für die es Prügel setzt.

Das Ziel dieses Onlinespiels – das eigentlich als Aufklärungskampagne des dänischen Verbands “Kinder und Jugendliche in gewaltgeprägten Familien” gedacht war – besteht darin, die junge Frau am Bildschirm mittels Maus oder Webcam krankenhausreif zu prügeln. Der abwertende Titel lässt auch keine Fragen offen: „Hit the Bitch“.

Es ist wohl mehr als fraglich, ob ernsthaft auf das Problem Gewalt an Frauen und Kindern hingewiesen werden kann, wenn durch ein Spiel gleichzeitig Spaß daran vermittelt wird auf eine Frau einzuschlagen, weil sie nein gesagt hat.

Die Kategorie “Der aktuelle Tomatenwurf gilt…” soll regelmäßig auf alltäglichen Sexismus hinweisen. Wir bewerfen  Unternehmen, Personen, Werbungen und Projekte die sich aktuell durch sexistische Positionierungen auf sich aufmerksam machen virtuell mit einer Tomate. Wir freuen uns auch über Ideen, wem der nächste virtuelle Tomatenwurf gelten könnte.

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FEmpowerment – das Frauenseminar des VSStÖ

November 28th, 2009 · Allgemein

Das fEmpowerment ist das Frauenseminar des VSStÖ: Von 11.-13. Dezember steht das heurige fEmpowerment in Bruck an der Mur ganz unter dem Motto Medien – in einem von drei Workshops kannst du dich ein Wochenende lang mit Layout und Grafik, Journalismus oder Improvisationstheater befassen. Als GoIns – Kurzworkshops zum Einstieg ins Seminar gibts ein inhaltliches Angebot: In Geschlecht und Sprache  befassen wir uns mit den Fragen von geschlechtsneutraler Sprache; Gleicher Lohn für gleiche Arbeit bietet Hintergrundinfos und Diskussionsimpulse zum Thema Lohnschere und zur Lage von Frauen in der Arbeitswelt. Außerdem befassen wir uns zum Einstieg mit feministischer Wissenschaft.

Der Teilnahmebeitrag beträgt 20 Euro für Unterkunft und Verpflegung.
Melde dich an – wir freuen uns auf dich!

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Der aktuelle Tomatenwurf gilt…

November 27th, 2009 · Der aktuelle Tomatenwurf gilt....

….Martin Graf. Eigentlich gehört der FPÖ-Abgeordnete, Burschenschafter der vom DÖW als rechtsextrem eingestuften Olympia und dritte Nationalratspräsident (!) aus sehr vielen  Gründen seines Amtes enthoben und vehement zum Rücktritt aufgefordert. Aktuell gilt ihm aber der Tomatenwurf aufgrund seines Standpunkts zu geschlechtergerechter Sprache. Beim Hochschuldialog, zu dem der Wissenschaftsminister eingeladen hatte wurde mehrmals auf geschlechtergerechte Sprache hingewiesen – die meisten der TeilnehmerInnen haben sich darauf eingelassen. Nicht so Martin Graf. Er meinte, er möchte nicht geschlechtergerecht formulieren, weil das wäre ja dann den Männern gegenüber sexistsich. What the fuck?! Das spricht wohl für sich. Weil es so nicht bleiben kann: Sprache schafft Bewusstsein und geschlechtergerechte Sprache macht Frauen sichtbar. Mehr findest du hier.

Die Kategorie “Der aktuelle Tomatenwurf gilt…” soll regelmäßig auf alltäglichen Sexismus hinweisen. Wir bewerfen  Unternehmen, Personen, Werbungen und Projekte die sich aktuell durch sexistische Positionierungen auf sich aufmerksam machen virtuell mit einer Tomate. Wir freuen uns auch über Ideen, wem der nächste virtuelle Tomatenwurf gelten könnte.

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Aktiv gegen Sexismus!

November 21st, 2009 · Allgemein

Gestern waren stundenlang außergewöhnliche Vorgänge auf der Universität Wien zu beobachten: Eine Guerillatruppe von fünf Leuten rannte durch die Gebäude und zeigte mit einem überdimensionalen Pfeil symbolisch die verschiedenen Arten von Sexismus auf, mit denen wir in unserem täglichen Umfeld konfrontiert sind.

Bild 9

Willkommen bei der Auftaktsaktion zur VSStÖ Kampagne „What the fuck?!“. Angefangen bei sexistischer Werbung über die fehlenden Frauen in der Wissenschaft bis hin zur ungleichen Bezahlung bei gleicher Arbeit wurde die bestehende Diskriminierung von Frauen in unserer Gesellschaft aufgezeigt.

Nebenbei haben wir auch noch ein kleines Video gedreht, das bald hier zu finden sein wird: Watch out!

Bild 19

Mehr Fotos zur Aktion findest du in Kürze auf dieser Homepage!

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What the Fuck?!

November 14th, 2009 · wtf

„Frauen und rationales Denken – das passt nicht zusammen“, „Körperliche Arbeit ist nichts für das schwache Geschlecht“, „Frauen sind einfach die besseren Familienmenschen“, ..

Solche Stereotype hast du so oder ähnlich formuliert wahrscheinlich schon einmal zu hören bekommen. Auch Zahlen und Daten lassen uns in allen Lebensbereichen auf Ungerechtigkeiten stoßen: Die Einkommensschere führt dazu, dass Frauen ungefähr ein Drittel weniger verdienen und an den Universitäten gibt es nur 16 Prozent Professorinnen. Die Gründe dafür liegen schlicht an der – meist sogar offensichtlichen – Ungleichbehandlung von Frauen.
Jeden Tag werden wir daher mit Sexismus konfrontiert, sei es auf persönlicher oder struktureller Ebene. Viele dieser Erlebnisse gehören schon zu unserem täglichen Leben und werden daher kaum als Problem wahrgenommen – falls doch fehlt es oft an greifbaren Vorschlägen dagegen.

Plakat: what the fuck?!

Plakat: what the fuck?!

Weil es so nicht bleiben kann!

Der VSStÖ hat deshalb eine Initiative gegen Sexismus im Alltag gestartet, um diese gesamtgesellschaftlichen Machtmechanismen sichtbar zu machen und Lösungen aufzuzeigen. Die großen Forderungen sind die Gleichberechtigung von Frauen in der Arbeitswelt, mehr Frauen in der Wissenschaft und Maßnahmen gegen sexistische Werbung und Männermedien.
Die Umsetzung dieser Ziele bedarf natürlich vieler Einzelmaßnahmen, die oft nur mit entsprechender gesetzlicher Grundlage durchsetzbar sind. Doch auch im Alltag und ohne Gesetzesänderungen können wir alle etwas dagegen tun: Selbst nicht wegsehen, andere aufmerksam machen und aktiv für Gleichberechtigung eintreten.

Es wird im nächsten Monat während der Initiative viele Infostände, Veranstaltungen und Aktionen zum Thema geben, informier dich einfach bei deiner VSStÖ-Gruppe vor Ort.

Dort wirst du auch die Einladungsflyer für unser Frauenseminar, genannt fEmpowerment, finden. Von 11.-13.12.´09 kannst du dort mit Studentinnen aus ganz Österreich diskutieren, Gegenstrategien entwickeln, dich in verschiedenen Workshops weiterbilden und natürlich Spaß haben.

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