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	<title>What The Fuck?! &#187; Der aktuelle Tomatenwurf gilt&#8230;.</title>
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	<description>Die Kampagne des VSStÖ</description>
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		<title>Der aktuelle Tomatenwurf gilt&#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Dec 2009 08:55:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sophie Wollner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der aktuelle Tomatenwurf geht an..
Bauern, die Frauen suchen – oder: Menschen, die aus Liebe ein Geschäft machen
Wir kennen es doch alle: Eine nette Moderatorin präsentiert uns die neuesten Jung- bis Altbauern, denen das ledige Leben langweilig geworden ist und die eine Partnerin suchen. Nette Kerle, manchmal. Doch großteils der Zeit haben wir den schönen Eindruck, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der aktuelle Tomatenwurf geht an..</p>
<p><strong>Bauern, die Frauen suchen – oder: Menschen, die aus Liebe ein Geschäft machen</strong></p>
<p>Wir kennen es doch alle: Eine nette Moderatorin präsentiert uns die neuesten Jung- bis Altbauern, denen das ledige Leben langweilig geworden ist und die eine Partnerin suchen. Nette Kerle, manchmal. Doch großteils der Zeit haben wir den schönen Eindruck, dass dies nichts anderes als eine Plattform für Männer ist, die eine günstige oder gar Gratis-Arbeitskraft suchen, die nebenbei noch nicht mal schlecht aussieht. Aussagen wie „So Regina, und jetza schaust, dasst amoi in da Küch mithilfst, ga!“ und „Betti, du mochst den Stoll und de Sandra wird dawal des Essen vorbereiten,gell!“ sind Norm. Meine lieben Männer, nichts gegen faire Arbeitsteilung – so lang sie auch fair ist!  Besonders auffallend sind vor allem junge Männer, die Aussagen wie „Guat ausschauen tuat sie schon amal, jetzt miass ma noch schauen ob se kochn kennat, i hab ane Freind einglodn, dass sie amal zagt was se kann!“ für die Logik des Verliebens und „Frauenfindens“ halten. Von Gefühlen können wir hier wirklich nicht sprechen. Es ist ein veraltetes Bewusstsein über Arbeitsteilung, Beziehungen und Fairness zwischen Männern und Frauen, das einfach nicht stimmt. Und das hat es auch vor hundert Jahren nicht.</p>
<p>Ein gleichzeitiger Tomatenwurf geht somit automatisch an TV-Sender, die sich solchen Konzepten wie jenem annehmen und daraus Geld schlagen. Sie (re)produzieren jenes („Traditions“-)Bewusstsein, und wir ZuschauerInnen nehmen es auf.</p>
<p>Jenem Denken hat sich zum Beispiel ein Discobesitzer angenommen und daraus weiter Geld geschlagen: Bauer sucht Sau. <a href="ttp://diestandard.at/1256745217382/Zitrone-Die-TraumSau-finden ]http://diestandard.at/1256745217382/Zitrone-Die-TraumSau-finden">Finde deine TraumSau</a>!</p>
<p>Frauen als billige Arbeitskraft – bei unserer derzeitigen Gehaltsschere keine unbekannte Tatsache. Frauen, die offiziell als Säue bezeichnet werden, die man finden kann – und die am besten noch im „schweinischen“ Outfit herumlaufen: etwas Neues, gut fürs Geschäft. WHAT THE FUCK?!</p>
<p>Wehret euch!</p>
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		<title>Der aktuelle Tomatenwurf gilt&#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Dec 2009 14:26:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sophie Wollner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Der aktuelle Tomatenwurf gilt....]]></category>

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		<description><![CDATA[… der Sendung „Austrias Next Topmodel“ und ihren ProduzentInnen.
Abgesehen davon, dass hier erwachsene Frauen als „Mädchen“ bezeichnet und so als unmündige Gestalten behandelt werden, reduzieren Moderation, ProduzentInnen und ebenso ZuseherInnen die Frauen auf ihre Körperlichkeit und Konsumierbarkeit. Dass Aussehen steht im Vordergrund, schließlich soll man die Frauen ja verkaufen können, damit sie später von Plakatwänden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>… <strong>der Sendung „Austrias Next Topmodel“ und ihren ProduzentInnen</strong>.</p>
<p>Abgesehen davon, dass hier erwachsene Frauen als „Mädchen“ bezeichnet und so als unmündige Gestalten behandelt werden, reduzieren Moderation, ProduzentInnen und ebenso ZuseherInnen die Frauen auf ihre Körperlichkeit und Konsumierbarkeit. Dass Aussehen steht im Vordergrund, schließlich soll man die Frauen ja verkaufen können, damit sie später von Plakatwänden nackt bis spärlich bekleidet für Parfüms, Unterwäsche oder Hautcremes werben. Dass dabei mit dem Maßband gedroht wird, psychischer Druck auf die Frauen ausgeübt wird und Körpernormen gelten, die eigentlich Kopfschütteln hervorrufen müssten, interessiert meist nur wenige.</p>
<p>Vor allem die ständigen Forderungen vor der Kamera á la: „Sei sexy, mach mich an!“ stoßen auf – hier wird mehr als deutlich, wie Frauen zu Objekten, genauer: zu Sexobjekten degradiert werden, die vor allem dem „männlichen Blick“ schmeicheln sollen. Und als sich bei all dem heterosexistischen Mist gar eine Kandidatin als lesbisch outet, ist die Aufregung besonders groß. Kann sie dann überhaupt für Männer, die ja in der Werbeindustrie in erster Linie als Zielgruppe bzw. in der Modeindustrie als wichtigste „Schöpfer“ (sic!) erachtet werden, attraktiv sein?&#8230;</p>
<p>Es ist ersichtlich: es bräuchte eigentlich eine ganze Kiste roter Tomaten, um dieser homophoben und sexistischen Sendung gerecht zu werden!</p>
<p><em>Die Kategorie “Der aktuelle Tomatenwurf gilt…” soll regelmäßig auf alltäglichen Sexismus hinweisen. Wir bewerfen  Unternehmen, Personen, Werbungen und Projekte die sich aktuell durch sexistische Positionierungen auf sich aufmerksam machen virtuell mit einer Tomate. Wir freuen uns auch über Ideen, wem der nächste virtuelle Tomatenwurf gelten könnte.</em></p>
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		<title>Der aktuelle Tomatenwurf gilt&#8230;</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Dec 2009 08:43:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sophie Wollner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Der aktuelle Tomatenwurf gilt....]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230;häuslicher Gewalt zum Nachspielen
&#8220;Du hast nicht darüber zu bestimmen, mit wem ich tanze und mit wem nicht&#8221;, sagt die junge hübsche Frau auf dem Bildschirm. Eine Ansage, für die es Prügel setzt.
Das Ziel dieses Onlinespiels – das eigentlich als Aufklärungskampagne des dänischen Verbands &#8220;Kinder und Jugendliche in gewaltgeprägten Familien&#8221; gedacht war – besteht darin, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;<strong>häuslicher Gewalt zum Nachspielen</strong></p>
<p>&#8220;Du hast nicht darüber zu bestimmen, mit wem ich tanze und mit wem nicht&#8221;, sagt die junge hübsche Frau auf dem Bildschirm. Eine Ansage, für die es Prügel setzt.</p>
<p>Das Ziel dieses Onlinespiels – das eigentlich als Aufklärungskampagne des dänischen Verbands &#8220;Kinder und Jugendliche in gewaltgeprägten Familien&#8221; gedacht war – besteht darin, die junge Frau am Bildschirm mittels Maus oder Webcam krankenhausreif zu prügeln. Der abwertende Titel lässt auch keine Fragen offen: „Hit the Bitch“.</p>
<p>Es ist wohl mehr als fraglich, ob ernsthaft auf das Problem Gewalt an Frauen und Kindern hingewiesen werden kann, wenn durch ein Spiel gleichzeitig Spaß daran vermittelt wird auf eine Frau einzuschlagen, weil sie nein gesagt hat.</p>
<p><em>Die Kategorie &#8220;Der aktuelle Tomatenwurf gilt&#8230;&#8221; soll regelmäßig auf alltäglichen Sexismus hinweisen. Wir bewerfen  Unternehmen, Personen, Werbungen und Projekte die sich aktuell durch sexistische Positionierungen auf sich aufmerksam machen virtuell mit einer Tomate. Wir freuen uns auch über Ideen, wem der nächste virtuelle Tomatenwurf gelten könnte.</em></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Der aktuelle Tomatenwurf gilt&#8230;</title>
		<link>http://whatthefuck.at/2009/11/27/der-aktuelle-tomatenwurf-gilt/</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 12:27:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sophie Wollner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Der aktuelle Tomatenwurf gilt....]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230;.Martin Graf. Eigentlich gehört der FPÖ-Abgeordnete, Burschenschafter der vom DÖW als rechtsextrem eingestuften Olympia und dritte Nationalratspräsident (!) aus sehr vielen  Gründen seines Amtes enthoben und vehement zum Rücktritt aufgefordert. Aktuell gilt ihm aber der Tomatenwurf aufgrund seines Standpunkts zu geschlechtergerechter Sprache. Beim Hochschuldialog, zu dem der Wissenschaftsminister eingeladen hatte wurde mehrmals auf geschlechtergerechte Sprache [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#8230;.Martin Graf</strong>. Eigentlich gehört der FPÖ-Abgeordnete, Burschenschafter der vom DÖW als rechtsextrem eingestuften Olympia und dritte Nationalratspräsident (!) aus sehr vielen  Gründen seines Amtes enthoben und vehement zum Rücktritt aufgefordert. Aktuell gilt ihm aber der Tomatenwurf aufgrund seines Standpunkts zu geschlechtergerechter Sprache. Beim Hochschuldialog, zu dem der Wissenschaftsminister eingeladen hatte wurde mehrmals auf geschlechtergerechte Sprache hingewiesen &#8211; die meisten der TeilnehmerInnen haben sich darauf eingelassen. Nicht so Martin Graf. Er meinte, er möchte nicht geschlechtergerecht formulieren, weil das wäre ja dann den Männern gegenüber sexistsich. What the fuck?! Das spricht wohl für sich. Weil es so nicht bleiben kann: Sprache schafft Bewusstsein und geschlechtergerechte Sprache macht Frauen sichtbar. Mehr findest du <a href="http://www.vsstoe.at/inhalte/feminismus/gleiche-sprache/">hier</a>.</p>
<p><em>Die Kategorie &#8220;Der aktuelle Tomatenwurf gilt&#8230;&#8221; soll regelmäßig auf alltäglichen Sexismus hinweisen. Wir bewerfen  Unternehmen, Personen, Werbungen und Projekte die sich aktuell durch sexistische Positionierungen auf sich aufmerksam machen virtuell mit einer Tomate. Wir freuen uns auch über Ideen, wem der nächste virtuelle Tomatenwurf gelten könnte.</em></p>
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